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Der Aussie Rassestandard

Der Aussie und seine Farben 

 Zu den Grundfarben gehören:

Black Blue merle Red Red merle
               

 

 

Zu den Farbvarianten gehören:

 

Solid Black

einfarbig schwarz ohne Abzeichen

Black bi

schwarz mit weiss Abzeichen

Black copper

schwarz mit  kupferfarbenen Abzeichen

Black tri

schwarz mit weiss und kupferfarbenen Abzeichen

 Blue merle

 blue merle ohne Abzeichen

Blue merle white

blue merle mit weissen Abzeichen

Blue merle copper

blue merle mit kupferfarbenen  Abzeichen

Blue merle white / copper

blue merle mit weiss und kupferfarbenen Abzeichen

Solid Red

einfarbig rot ohne Abzeichen

Red bi

rot mit weiss

Abzeichen

Red copper

rot mit

kupferfarbenen  Abzeichen

Red tri

rot mit weiss und kupferfarbenen Abzeichen

 Red merle

 red merle ohne Abzeichen

Red merle white

red merle mit weissen Abzeichen

 

Red merle copper

red merle mit kupferfarbenen  Abzeichen

Red merle white / copper

red merle mit weiss und kupferfarbenen Abzeichen

 

Farbfehler

Dilute Red tri Dilute Black tri Blue merle ohne schwarz Ohne Pigmentierung
 

Es ist wichtig, dass der Australian Shepherd Züchter nie vergisst, dass Gesundheit  vor Schönheit kommt.

Farbvererbung:

Eltern  

Kinder

Black    Black   Black          
 

&

 

 

=

 

         
                   
Red   Red   Red          
&  

=

 

         
                   
Black    Red  

Black

red factored

         
&  

=

 

         
                   

Black

red factored

 

Black

red factored

  Black Red

Black

red factored

     
&  

=

 

     
                   

Black

red factored

  Red  

Black

red factored

Red        
& =        
                   
Black   

Black

red factored

  Black

Black

red factored

       
&  

=

 

       
                   
Black    Blue Merle    Black Blue Merle        
&  

=

 

       
                   
Black  

Blue Merle

red factored

  Black Blue Merle

Black

red factored

Blue Merle

red factored

   
&  

=

 

   
                   

Black

red factored

  Blue Merle    Black Blue Merle

Black

red factored

Blue Merle

red factored

   
&  

=

 

   
                   

Black

red factored

 

Blue Merle

red factored

  Black Blue Merle

Black

red factored

Blue Merle

red factored

Red Red Merle
&  

=

 

                   
Black    Red Merle   

Black

red factored

Blue Merle

red factored

       
&  

=

 

       
                   

Black

red factored

  Red Merle   

Black

red factored

Blue Merle

red factored

Red Red Merle     
&  

=

 

   
                   
Red   Blue Merle   

Black

red factored

Blue Merle

red factored

       
&

 

=

 

       
                   
Red  

Blue Merle

red factored

 

Black

red factored

Blue Merle

red factored

Red Red Merle     
&

 

=

 

   
                   
Red    Red Merle   Red Red Merle        
&  

=

 

       

 

Es sind zwei Gen-Typen für die Fellfarben das Aussies entscheidend:

Das eine Gen: für Schwarz oder Rot

Das andere Gen: für Merle oder Solid

Die Erkenntnis im Bezug auf die Fellfarbe ist beim Aussie:

Schwarz dominiert immer über rot!

Jeder Aussie erbt zwei Farbgene, eines von jedem Elterntier. Diese können beide schwarz,

beide rot oder auch gemischt sein. Jedem Welpen wird auch nur eines der beiden Gene vererbt.

Ein Hund mit zwei schwarzen Genfarben (BB) ist schwarz.

Ein Aussie mit einem schwarzen und einem roten Gen (Bb) ist schwarz.

Ihn bezeichnet man als "red factor"

Bei zwei roten (bb) ist der Hund rot. Mit zwei roten Tieren gibt es eine 100%igen roten Nachwuchs.   

Kreuzt man ein schwarzes Gen (BB) mit einem roten (Bb) wird die Nachzucht durchwegs schwarz / red factor sein. Da Schwarz grundsätzlich über Rot dominiert, wird der Welpe schwarz. Der Welpe kann aber das rote Gen weiter vererben. Er ist also ein red factor träger. Kreuzt man zwei solche Hunde miteinander, so können auch rote Nachfahren entstehen, obwohl beide Elterntiere schwarz sind.

Kreuzt man einen Hund mit einem schwarzen und einem roten Gen (Bb), mit einem Hund mit zwei roten Genen (bb). Wird die Nachzucht rein schwarz (BB), rein rot (bb) und auch schwarz / red factor (BB) sein.

Selbst wenn vor mehreren Generationen zurückliegender Vorfahre rot war, kann sich sein Erbgut auf einen Teil seiner Nachkommen auswirken.

Ähnlich, wie bei den Farbgenen verhält es sich beim Merle (Sprenkelung). Auch hier wird von jedem Elterntier ein Gen vererbt: Merle oder Solid. Ein Welpe hat von seinen Eltern ein solid und ein merle Gen.

Das merl Gen dominiert grundsätzlich über das solid Gen, so ist der Welpen ein Merl.

Bei einer Anpaarung solid Black / red factor und solid Red können obwohl die Sicherheit von roten Welpen sehr hoch ist, alle Welpen solid Black / red factor sein.

Die Merl- Zeichnung bei verschiedenen Haustieren, wie Hunde, Meerschweinchen, Kaninchen und Pferden ist eigentlich keine Farbe, sondern eine besondere Form der Zeichnung.

Es ist in der Schweiz verboten einen Merl x Merl zu kreuzen. Da bis zu 25 % der Nachkommen zu viel weiss aufweissen und auch leidend sind. Z. B. Blindheit, Taubheit und auch Gleichgewichts gestörte Hunde können hervor gerufen werden.

Warum sich das reinerbige Merl-Gen beim Fötus auf die Sinnes- und Gleichgewichtsorgane auswirkt, ist bis heute noch nicht erforscht.

Bei mischerbigen Merls sind diese Defekte bislang noch nicht aufgetreten und nach Erfahrung auch nicht zu erwarten

Es ist auch verboten  NBT x NBT (angeborene Stummelruten) zu verpaaren. Auch fallen Knick- Ringelruten und alle vererbbaren Verstümmelungen unter die Qualzucht und sind somit verboten.

Es gibt auch Fehlfarben, wo der Hund absolut gesund ist.

http://www.ashgi.org/color/index.htm

Er bekommt auch die FCI Papiere, aber dem Stempel:

Zur Zucht ausgeschlossen.

 

Die Augenfarben sind:

 

Brown:  bernstein - dunkelbraun
oft bei black & blue merle Hunden zu sehen

 

Amber:  gelb - grün - bernstein
oft bei red & red merle Hunden zu sehen

 

Blue:  hell - dunkelblau
oft bei blue merle und red merle aber selten bei black & red Hunden

 

Auch Kombinationen der oben aufgeführten Farben sind nicht ungewöhnlich.
Man nennt das dann flecked oder marbled eyes.

Dieser Bambus Essig ist auch sehr gut für das Fell und gegen Ausschlägen bei Hunden.

 

Abkürzungen:

Rutenlänge:

 

 

 

 

 

Long tail 

LT

lange Rute

Docked tail

DT

kupierte Rute

Natural bobtail 

NBT

angeborene Stummelrute

Natural bobtail docked

NBT-D

angeborene Stummelrute kupiert

 

 

 

Gesundheit:

 

 

 

 

 

     

Hüftgelenkdysplasie A

HD A

Frei

Hüftgelenkdysplasie B

HD B

Übergangsform

Ellbogengelenksdysplasie 0

ED 0

Frei

Ellbogengelenksdysplasie 1

ED 1

ED 1 ist in der Schweiz zuchtuntauglich

 

 

 

Für den MDR1-Genotyp eines Hundes gibt es drei verschiedene Kombinationsmöglichkeiten.

 

 

 

MDR 1 +/+

Nicht betroffen

N / N

MDR 1 +/-

Merkmalsträger

N / M

MDR 1 -/-

Betroffen

M / M

Vererbung vom MDR1-Defekt

 

MDR1-Genotyp des Rüden

MDR1-Genotyp der Hündin

MDR1 (+/+)

MDR1 (+/-)

MDR1 (-/-)

MDR1 (+/+)  

100%  MDR1 (+/+)

50%  MDR1 (+/+)
50%  MDR1 (+/-)

100%  MDR1 (+/-)

MDR1 (+/-)  

50%  MDR1 (+/+)
50%  MDR1 (+/-)

25%  MDR1 (+/+)
50%  MDR1 (+/-)
25%  MDR1 (-/-)

50%  MDR1 (+/-)
50%  MDR1 (-/-)

MDR1 (-/-)  

100%  MDR1 (+/-)

50% MDR1 (+/-)
50%  MDR1 (-/-)

100%  MDR1 (-/-)

 

 

Der Defekt im MDR1-Gen führt zu einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Arzneimitteln.

Sollte es zur Verabreichung dieser Medikamente am Hund MDR1 -/-  kommen, treten Vergiftungserscheinungen auf, diese können zu Tod führen.

Es sind Auswirkungen auf die Blut-Hirn-Schranke bekannt. Die Blut-Hirn-Schranke ist die Grenze zwischen Hirnblutgefäßen und dem Hirnnervengewebe. Der MDR1-Transporter eine Schutzwand für das Gehirn. Dieser Transporter sorgt dafür, dass Medikamente nicht in das Gehirn eindringen können.

Bei Hunden die vom MDR1-Gendefekt betroffen sind funktioniert diese "Schutzwand" nicht. Bei MDR1 -/- Hunden können nach der Verabreichung von bestimmten Wurmkuren, Durchfallmitteln oder Antibiotika starke neurotoxische Nebenwirkungen auftreten und zum Tod führen.

 

MDR1 (+/+) Können problemlos angewandt werden.

} Stronghold®, Advocate® und Milbemax® nur in der zugelassenen Dosierung.

MDR1 (+/-) sollte nur unter Aufsicht verwendet werden.

 

}

 

Antiarrhythmika (Verapamil, Diltiazem, Chinidin)

Antiemetika (Ondansetron, Domperidon)

Herzglykoside (z.B. Digoxin, Methyldigoxin )

Immunsuppressiva (Cyclosporin A)

Opioide (Morphin)

Zytostatika (z.B. Vinblastin, Doxorubicin, Paclitaxel, Docetaxel, Methotrexat)

 

Diese Medikamente dürfen beim MDR1 (-/-)

nicht angewandt werden.

}

 

Doramectin-Präparate Dectomax

Equimax, Eqvalan, Ivomec, Noromectin,

Ivermectin-Präparate Diapec, Ecomectin,

Loperamid-Präparate Imodium

Moxidectin-Präparate Cydectin, Equest

 

 

 

Zyklus der Hündinnen    

Der Zyklus der Hündin wird von den Hormonen gesteuert und besteht aus 4 Phasen. Phase 1 die Ruhepause, Phase 2 die Hitze, Phase 3 Deckbereitschaft und die 4 Phase die Rückbildung. Der Zyklus wiederholt sich alle 6/7 Monate es kann auch länger oder kürzer sein.   

  

Für die Abstande der Zyklen berechnet man, den 1. Tag der Blutung, die Tage/Monate bis zum nächsten 1. Tag der Blutung.

 

Diese Berechnung gilt immer, egal ob eine Hündin trächtig geworden ist, Welpen bekommen hat oder es nicht geklappt hat. Meistens dauert es nach der Geburt noch ein bis zwei Monate länger bis zur nächsten Blutung. Darauf  verlassen sollte man sich allerdings nicht.

 

Ablauf einer Trächtigkeit:

Wir wollen den "normalen" Verlauf einer Trächtigkeit aufzeigen. Natürlich kann es bei den angegebenen Zeiten und Daten zu Abweichungen kommen.

1. Woche 1. Tag: Erster Deckungstag. Sperma wandert ausserhalb der Gebärmutterschleimhaut. Um die Befruchtung zu erhöhen, sollte der Deckakt innerhalb von 48 Stunden nach ein zweites mahl wiederholt werden.

 

  2. - 3. Tag: Sperma wandert zu den Eileitern. Die Spermien bleiben in den weiblichen Geschlechtsorganen eine Zeitlang befruchtungsfähig. Bei den Säugetieren ist diese Zeit recht kurz.
Das Sperma erreicht die Eileiter, in denen sich reife Eizellen befinden.

 

  3. - 4. Tag: Befruchtung der Eizellen (in den Eileitern).

 

  4. - 6. Tag: Die befruchteten Eizellen wandern in den Gebärmutterhals.

 

2. Woche 8. - 12. Tag: Die Eizellen entwickeln sich zu Blastocyten.

 

  12. - 14. Tag: Die Embryos erreichen die Gebärmutter.

 

3. Woche

15. - 21. Tag:

Die Hündin leidet möglicherweise unter morgendlicher Übelkeit aufgrund der hormonellen Umstellung oder Spannungen in der Gebärmutter. Füttern Sie kleine Mahlzeiten mehrmals am Tag, um gegen die morgendliche Übelkeit zu helfen. Unsere Hündinnen hatten die Übelkeit nur einen Tag, falls die morgendliche Übelkeit anhält, kann der Tierarzt ein Mittel verschreiben, um die Gebärmutter zu beruhigen. Manche Hündinnen fressen ab dem 20. Tag für einige Tage gar nichts oder zumindest sehr wenig. In der Regel pegelt sich ihr Fressverhalten danach wieder ein. Die Hündin ist jetzt besonders anhänglich.

 

    Am 19. Tag setzen sich die Keimbläschen (sog. Blastocyten) in der Gebärmutterwand fest. Diese formen embrionale Bläschen. Ab dem 21. Tag sondern viele Hündinnen zähflüssigen, klaren Schleim ab. Das ist das eindeutigste Zeichen, dass der Deckakt geklappt hat.

 

4. Woche 21. - 28. Tag: Am 22. Tag sind die Embryonen sichtbar. Der Herzschlag kann zur Diagnose der Trächtigkeit herangezogen werden. Zu diesem Zeitpunkt kann auch mit einer Ultraschalluntersuchung der Zustand der Trächtigkeit festgestellt werden. Besprechen Sie mögliche Risiken einer solchen Untersuchung mit dem Tierarzt.
Anstrengende Aktivitäten sind jetzt zu vermeiden. Die Proteinzufuhr im Futter kann erhöht werden. Hierfür eignet sich sehr gut die Gabe von Welpenfutter, Lebertran, Joghurt und Hüttenkäse.

 

  26. - 30. Tag: Die Augen und die Nervenstränge im Rückenmark werden gebildet. Die Organbildung beginnt. In dem derzeitigen Zustand sind die Embryonen sehr stark defektgefährdet. Die Entwicklung der Zitzen beginnt.

 

    Dies ist der beste Zeitpunkt, um die Trächtigkeit anhand des Herzschlags zu diagnostizieren. Unsere Tierärztin kann ab jetzt mit abtasten des Bauches feststellen ob sie trägt. Die Embryonen sind jetzt in der grösse von Walnüssen und sind gleichmäßig im Uterus verteilt.

 

5. Woche 29. Tag: Die Hündin hört auf, die Beine anzuziehen, weil das Gewicht ansteigt und die Welpen sich drehen. Das Anschwellen der weiblichen Scham wird merkbarer. Bitte achten Sie auf das Gewicht der Hündin und überfüttern Sie nicht. Der Herzschlag ist aufgrund der ansteigenden Flüssigkeit in der Gebärmutter nicht mehr länger als Diagnosemethode nutzbar.

 

  35. Tag: Zehen, Barthaare und Krallen beginnen sich zu entwickeln.

 

    Die Ausbildung der Organe ist abgeschlossen. Die Föten sehen nun aus wie Hunde. Kopf und Rumpf sind unterscheidbar. Das Geschlecht ist bestimmbar. Die Fellfarbe beginnt sich zu entwickeln. Der Herzschlag der Föten ist per Stethoskop hörbar. Die Zitzen der Hündin werden dunkler und schwellen an.

 

6. Woche   Die Hündin wird mit der Wurfkiste vertraut gemacht. Sie kann dort schlafen. Erhöhen Sie die Anzahl der Mahlzeiten und behalten Sie ihr Gewicht im Auge.

 

7. Woche   Die Hündin sollte jetzt nicht mehr mit anderen Hunden raue Spiele spielen oder springen. Per Röntgenaufnahme lassen sich Anzahl und Grösse der Hündchen bestimmen. Die Hündin sollte nur dann geröntgt werden, wenn Schwangerschaftsprobleme auftauchen oder zu diesem Zeitpunkt noch immer unsicher ist, ob sie tatsächlich Welpen bekommt. (z.B. Verdacht auf Einfrüchtigkeit) Ansonsten stellt das Röntgen eine unnötige Belastung dar.

 

    Ab der 7. Woche messen Sie der Hündin einmal täglich rektal die Temperatur und notieren diese Werte.

 

  45. Tag: Die Knochen verstärken sich. Die Welpen können nun leicht unter der Bauchdecke ertastet jedoch noch schlecht gezählt werden. Die Haare am Bauch der Hündin fallen aus.

 

8. Woche   Die Hündin hat weniger Hunger, was durch den Platzmangel im Bauch verursacht wird. Unterrichten Sie Ihren Tierarzt über den zu erwartenden Geburtszeitpunkt und erörtern Sie mit ihm mögliche Probleme. Stellen Sie die Utensilien für die Geburt zusammen und bereiten Sie alles vor.

 

  48. - 54. Tag:

 

Die Hündin verbringt sehr viel mehr Zeit mit der eigenen Körperpflege. Die Zitzen schwellen weiter an. Die Hündin wird unruhiger und sucht einen geeigneten Platz fürs Werfen. Sorgen Sie dafür, dass sie den Platz fürs Werfen so angenehm wie möglich vorfindet. Je nach Rasse kann man kleine Handtücher oder Waschlappen auf die Unterlage der Wurfkiste legen, um der Hündin Material für ihren "Nestbau" zu geben.

 

  50. Tag:

 

Füttern Sie mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag, da der Bauch beengt ist. Die Bewegung der Welpen im Mutterleib ist leicht erkennbar, wenn man die flache Hand vorsichtig auf den Bauch der Hündin legt. Sie muss dazu völlig entspannt sein.

 

    Säubern Sie Bauch und Schambereich mit warmem Wasser. Kürzen Sie das Haar rund um die Zitzen, um den Welpen den Zugang zu erleichtern.

 

9. Woche

60. Tag:

Die Hündin wird ruhelos und beginnt 'Nestbau' Verhalten zu zeigen.

 

 

61. Tag:

Messen Sie nun morgens und abends die Temperatur der Hündin. Die normale Temperatur schwankt je nach Rasse und Alter der Hündin zwischen 37,5 und 39,4 Grad Celsius. Gerade wegen der großen Schwankungsbreite ist es wichtig, die normale Körpertemperatur zu kennen (Messungen 7. Woche). Wenn die Temperatur um ca. 1,5 bis 2 Grad Celsius fällt, werden die Welpen innerhalb der nächsten 6- 24 Stunden geboren.

 

 

62. Tag:

Die Hündin wirkt möglicherweise unglücklich, ruhelos, läuft immer hin und her und fühlt sich offensichtlich unwohl. Es kann sein, dass sich weiße Scheidenflüssigkeit absondert.

 

  63. Tag: Der vorausberechnete Tag der Geburt. Viele Hündinnen werfen zwischen dem 58. und 63. Tag. Einige lassen sich auch bis zum 66. Tag Zeit. Beobachten Sie Ihre Hündin vor allem bei Verspätungen sehr genau. Übelriechender, dunkler Ausfluss ist ein Alarmzeichen, sofort den Tierarzt aufzusuchen. Spätestens am 66. Tag muss ohnehin ein Tierarzt konsultiert werden. Es könnten Geburtsprobleme wie zu große oder abgestorbene Welpen vorliegen. Dann kann nur schnelles Handeln das Leben von Mutter und Welpen retten.

 

Erläuterung zu den Titeln:

HOF

ASCA Hall of Fame

ROM I Confirmation

mind. 10 Nachkommen mit Schönheits-Titeln

ROM III Confirmation

mind. 25 Nachkommen mit Schönheits-Titeln

ROM XI CPO

mind. 10 Nachkommen mit Titeln in Show, Obedience und Performance

ROM XII CPO

mind. 15 Nachkommen mit Titeln in Show, Obedience und Performance

CD

Companion Dog

CDX

Companion Dog Excellent

CGC

Canine Good Citizen

 

 

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